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und morgen lieber nach Woltheim reiſen.— Aber Otto, — ſagte Eliſabeth lachend und zugleich kopfſchüttelnd.— Geht das nicht? fragte er. Nun ſo mache ſie freundlich darauf aufmerkſam, ſie würden ſich nicht mehr wohl fühlen hier, denn ich ſei nur ſo liebenswürdig gegen ſie geweſen in der Hoffnung ihrer baldigen Abreiſe. Allerdings eine Unvorſichtigkeit von mir, fügte er hinzu.— Das geht auch nicht! zürnte Eliſabeth.— Das geht auch nicht? fragte er freundlich.— Eliſabeth ſchüttelte ziemlich rathlos den Kopf.— Liebe Eliſabeth, nahm er jetzt ernſthaft das Wort, hierbleiben können ſie nicht, die verwandtſchaftlichen Pflichten haben wir erfüllt, und ich denke, ich habe meine Sache gut gemacht, ſetzte er lächelnd hinzu. Sie länger hier zu behalten, würde ich für ein Unrecht halten. Alſo ſage ihnen morgen früh wirklich, wir hätten uns Beide auf den Beſuch der Eltern gefreut und wünſchten, daß es bei der Verabredung bliebe.— Eliſabeth ſah ihn nach⸗ denklich an und nickte. Ja, ſo war es am beſten. Sie war auch mit den Tanten ſo bekannt, warum nicht auf⸗ richtig mit ihnen ſprechen?— Recht freundlich und liebens⸗ würdig wirſt Du dabei ſchon ſein müſſen, ſagte ihr Mann, — auch wenn Wina ſehr eifrig wird.— Eliſabeth nickte wieder, reichte ihm die Hand und ging mit einiger Furcht vor dem andern Morgen zur Ruhe.
Der andere Morgen war wunderſchön, Eliſabeth hatte das Frühſtück in der Jasminlaube zurichten laſſen, die Tanten hatten mit wahrem Entzücken die Schönheit der


