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ein Strom von Entzücken aus der Tanten Munde, als ſich Herrn von Kaddens laute Stimme im Pferdeſtalle hören ließ. Jetzt zankt er mit dem Burſchen, ſagte Eliſabeth mit einiger Genugthuung, als ob es ihr lieb ſei, daß die Tanten mit den Fehlern ihres Mannes bekannt würden.— Das wird auch wohl zuweilen ſehr nöthig ſein, verſicherte Wina. Alle drei horchten am Fenſter, Paula wurde ſchon etwas unruhig, als Herr von Kadden, von dem Burſchen gefolgt, das ſchöne braune Pferd aus dem Stalle führte. Das Pferd hinkte, der Herr führte es einige Schritte auf und ab, er machte dem Burſchen heftige Vorwürfe, und der vertheidigte ſich.
Wenn er doch nicht widerſprechen wollte, begann Eliſa⸗ beth ziemlich eifrig, der dumme Menſch! Er weiß, mein Mann kann keinen Widerſpruch vertragen.— Rufe es ihm doch zu, bat Paula ängſtlich.— Eliſabeth ſchüttelte den Kopf.— Dein Mann wird ſich doch in ſeiner Ge⸗ walt haben? ſagte Wina ſchon etwas beſorgt.— Das wird er nicht, verſicherte Eliſabeth, warum hat er denn der Hitzkopf geheißen.— Aber ich bitte Dich, Eliſabeth, ein gebildeter Menſch! wie kann er ſich ſo vergeſſen, fuhr Wina auf, es iſt ja entſetzlich!— Es iſt ja entſetzlich! jam⸗ merte Paula, und Eliſabeth ſtand allerdings auch in höch⸗ ſter Spannung. Ihres Mannes Stimme war ſo hoch hin auf gerathen, daß man ſie kaum verſtehen konnte, und wie der Burſche beharrlich eine geſicherte Stellung hinter dem Pferde zu behaupten ſuchte, war ein Beweis, daß die aus


