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weiter.— Emilie ſchwieg einen Augenblick, ſie fühlte, daß ſie ihr Verſtand wieder einen kalten liebloſen Weg ge⸗
führt, ſie geſtand das nur nicht gern und ließ ſich in dem
Wunſche, den Fehler zu vertheidigen, weiter hineinführen. Wird er ſo mehr zu ſeinem Heil geführt werden? fuhr ſie lebhaft fort. Eliſabeth kann ihm unmöglich folgen in die Welt, ohne den Stachel im Herzen zu haben, auch er hat im Grunde ſchon dieſen Stachel, und doch können ſie der Welt nicht widerſtehen.— Tante Julchen hat mir ja in höchſter Betrübniß und im höchſten Vertrauen mit⸗ getheilt, daß bis jetzt in dem jungen Haushalt nicht viel Chriſtliches zu ſpüren ſei. Im nächſten Winter werden dieſe Verſuchungen erſt recht angehen, es kann ihnen bei ihren ſchwankenden Anſichten nicht anders ergehen als dort im Evangelio, ſie werden in einer gefühlvollen Aufwallung einen böſen Geiſt aus dem Hauſe vertreiben, das Haus kehren und fegen, und dann deſto ſorgloſer ſieben böſe Geiſter einlaſſen und den Stachel fiebenfach im Herzen füh⸗ len. Die Welt muß ihnen ein weit größerer Feind ſein, als den Leuten, die ſich darinnen unbehaglich fühlen und ſich von ihr ohne Vorwurf zerſtreuen laſſen. Wenn man nun dazu bedenkt, daß ſie auch im Hauſe nicht glücklich ſind, nicht ſich gemüthlich zanken und vertragen können, weil Eliſabeth anders erzogen, weil ſie anſpruchsvoller— Und zartfühlend und liebebedürftig iſt, fügte Schlöſſer nach⸗ denklich hinzu.— Zartfühlend und liebebedürftig, wie⸗ derholte Emilie bereitwillig, ja ſie iſt das, aber er—


