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von ihm wenden, eine Macht hielt ſie gebunden und dieſe Macht mußte ſie halten in aller Noth, die er und die Welt und das eigene Herz ihr machten. Und wie war es mit ihm?— Er ſtreckte unwillkürlich ſeine Arme aus: — Oſtern iſt ſie mein eigen, ich will ſie bewahren, wie mein Herzblatt, ich will mit ihr ein Kind ſein, demüthig will ich ſein, ich will mich von ihr führen laſſen in eine Welt, die ich nicht begreife, nach der ich mich aber ſehne, in der mein Glück unvergänglich und ſelig ſein wird.
Bei dieſen Betrachtungen war ihm immer die Melodie vor dem Geiſte, die er mit Eliſabeth heut Abend geſungen — die Melodie war mit ſeiner Stimmung verwebt, ſie war aber an und für ſich ergreifend. Er verſuchte ſie auf dem Klavier zu finden, dann hätte er auch die Worte gern gewußt. Er ſelbſt hatte kein Geſangbuch, er hatte es ſich längſt anſchaffen wollen und hatte es immer wieder ver⸗ geſſen. Sein Burſche hatte jedenfalls auch keines und war auch nicht zu Hauſe, er entſchloß ſich, ſeine Wirthin ſelbſt darum zu bitten. Die gefällige Frau Friedrichs griff ſchnell zu ihrem beſten mit dem Goldſchnitt und dem gol⸗ denen Kreuz darauf und reichte es dem Herrn Lieutenant, und es kam ihm ſo ein leichter Anflug von Schaam und Verlegenheit, als er es hinnahm. Er hatte auch Mühe das Lied zu finden, da er den Anfang nicht wußte. Er erinnerte ſich endlich, daß es jedenfalls bei den Bußliedern ſtehen müſſe, und fand es nun⸗ Er ſpielte und ſang es ganz durch; ohne eigentlichen Glauben und ohne eigentliche
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