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ſchon durch ſolche Kleinigkeiten in Seelennoth und ſuchte in ſolchen Kleinigkeiten die rechte Hülfe; von ihr konnte er ſich jetzt nicht vorſtellen, wie es anders hätte kommen kön⸗ nen. Er dachte an ein Mädchen wie Adolfine, und zwar nicht ohne Erröthen. Bei ſeinem Herkommen hatte ſie ihn bezaubert, er fand ſie intereſſant und hinreißend. Nur zu⸗ weilen fühlte er ein leiſes Widerſtreben gegen ihre Naive⸗ tät, ſein geſundes richtiges Gefühl hielt ihn ab, ſeiner thörichten Neigung ſchnell zu folgen, und es war ein Glück, daß dieſe Naivetät ihm das Recht gab, Adolfinen ganz wie ein Kind zu behandeln und ſich zur rechten Zeit zu⸗ rückzuziehen.— Adolfine neben Eliſabeth,— er mußte tief Athem holen. Der Unterſchied war ihm jetzt erſt ver⸗ ſtändlich. Beide ſchön, kindlich und gumüthig, die eine iſt trunken von der Welt Schönheit und Luſt, die andere ſchaut mit Liebe und Sehnſucht höher hinauf. Wir wol⸗ len dem Herrn übergeben, was uns in unſerer Liebe hin⸗ dern möchte,— das ſollte ihm jetzt ein Troſteswort ſein, wenn ihn der Verſtand auf ſeltſame Wege führen wollte. Trotz unſerer Fehler werden wir uns lieben können, trotz der ſchwachen Herzen und der ſchwankenden Liebe. Ge⸗ meinſame Seelennoth bindet die Herzen ſelig zuſammen, doch Glück und Luſt der Welt führt ſie auseinander.— Es waren dies heut nicht Reflexionen, nein, ſein Verſtand hätte ſich gern geſträubt, das zu begreifen; es war aber das Leben ſeiner Seele, der warme Pulsſchlag ſeines Her⸗ zens. Er fühlte es, Eliſabeths Herz konnte ſich nie wieder


