Teil eines Werkes 
1. Band (1858)
Entstehung
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Freunde die Unterhaltung, wie er es ſeit Jahren gewohnt war, in ganz vertraulicher Weiſe. Er ſollte ſich zu ihm auf das Kanapee ſetzen? und während dem die Frauenzim⸗ mer das Abendeſſen beſorgten, mit ihm eine Pfeife rau⸗ chen. Nun Marie, die Pfeifen her! rief der Onkel im gewöhnlichen Commandoton. Das Mädchen reichte eine Pfeife dem Onkel und eine dem Gaſt, darauf wollte ſie der Tante in die Küche folgen. Fidibus! rief der Onkel ärgerlich. Marie kehrte ſchnell zurück, in glücklicher Zer⸗ ſtreuung hatte ſie den gewohnten Dienſt vergeſſen, ſie ſteckte den Fidibus am Lichte an und blieb gebückt damit vor dem Onkel ſtehen, bis die Pfeife brannte. Der Onkel machte jetzt ein befehlendes Zeichen nach dem Gaſte hin, ſie wei⸗ gerte ſich gar nicht dem Freunde zu dienen, aber er war eine zu zarte Seele, er konnte unmöglich einen ſolchen Com⸗ mandodienſt von ihr annehmen, er ſprang auf, groß und hoch ſtand er vor ihr, nahm ihr mit einer Verbeugung das Papier aus der Hand und bediente ſich ſelbſt. Der Onkel brummte und ſchüttelte den Kopf, und Marie eilte aus dem Zimmer.

Jetzt ſaßen beide Männer allein nebeneinander, und Fritz bedachte mit Herzklopfen, daß die Sache wirklich ſo weit war, als er Angeſichts des Abendſterns geträumt, und ein Wort das andere geben könne. Er erzählte genau des Bruders Herzenskämpfe und Entſchlüſſe und Wünſche. Der Oberförſter zankte tüchtig über den Sonderling und war dagegen ſehr einverſtanden mit den Heiraths⸗Abſichten des