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dieſen Spaß nicht ſchön finden, und ließ die Geliebte zwar in ganz leidlich angenehmen Worten, aber doch deutlich ſeine Meinung merken. Sie ſah ihn mit ihren hellen Augen groß an, erröthete, ſchwieg, und ſchwieg ſo lange er dort war. Sie hatte ſich die Sache zu Herzen genommen, das war klar, aber in einer anderen Art, als er hoffte. Als
ſie jetzt ſo ſchnöde ſeinen Blicken entſchwand, begann ſein Herz zu demonſtriren: du haſt ihr geſtern Weh gethan, ſie
iſt einmal ein fröhliches Gemüth und hat es nicht böſe ge⸗ meint, ſie war bei dem Schauſpiel wirklich äußerſt kindlich und gutherzig, und es muß bitter ſein von Jemand geta⸗ delt zu werden, den man lieb hat, und gar mit Unrecht getadelt zu werden. Nun eile ihr nach, ſo ſchnell du kannſt, und bitte ſie um Verzeihung. Aber der Mann war auf ſei⸗ ner Hut. Halt ein du thörichtes Herz! ſagte er zürnend; wo bliebe da meine Hoheit und Würde, nein, ich habe Recht und ſie hat Unrecht, und wenn ſie meine Liebe durch ſolchen Tadel nicht hindurch fühlen kann, dann klingen und ſtimmen unſere Herzen nicht zuſammen und Freud und Leid der Herzen wird nicht hold und ſüß ſein.
Mit traurendem Herzen aber feſten Schritten trat er in das Haus und in die offene Stube. Die Frau Ober⸗ förſterin ſaß allein und feiernd in der dämmrigen Stube am Fenſter. Ich ſtöre wohl? fragte Herr von Budmar. Durchaus nicht lieber Fritz, entgegnete die freundliche Frau, und nöthigte ihn, ihr gegenüber Platz zu nehmen. Sie ha⸗ ben geleſen, fuhr er fort. Eine offene Bibel lag neben ihr.
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