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es nicht, und ging mit den Hunden ſpielend nach der an⸗ deren Seite des Hauſes hin.
Da ſtand nun der junge Mann mit thörichtem Herz⸗ klopfen. Er fand ſich ſehr getäuſcht, denn bei ſeinen Be⸗ trachtungen vorhin waren ihm nebenher gar wunderbare Bilder durch die Seele gegangen. Er hatte ſich vorgeſtellt, er ſähe ſich beim Eintreten in die Oberförſterei mit freu⸗ digen Blicken und holdem Lächeln empfangen, darauf fand er ſich neben dem Oberförſter, dem alten Freunde, er theilte ihm die Auflöſung von des Bruders Verlobung mit, und ebenſo des Bruders dringenden Wunſch, ihn ſelbſt, den jüngeren Bruder, bald verheirathet zu ſehen, auch von dem zu hoffenden doppelten Werth des Gutes ließ er einfließen, ein Wort hätte ja das andere geben können, und ſchließ⸗ lich wäre eine vorläufige Anfrage um Mariechens Hand ganz natürlich geweſen. Wie ſeltſam geht es nicht zuweilen in der Welt her, es war ja möglich, er wurde heute noch ein glücklicher Bräutigam.
Nach ſolchen Bildern war dieſer Empfang, obwohl er deſſen Grund zu kennen glaubte, eine bittere Täuſchung. Als er geſtern auf der Oberförſterei war, hatte das über⸗ müthige Wädchen mit vieler Kunſt und mit vielem Vergnü⸗ gen den alten Magiſter Loci dargeſtellt, wie er mit dem Onkel von der Jagd kommt, dann mit ihm eine wilde Ente verzehrt. Es war das ſehr ſpaßhaft und unterhaltend anzuſehen und anzuhören, aber dem liebenden Herzen un⸗ ſeres edlen jungen Mannes war nicht wohl dabei, er konnte


