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ſagte er, ſie hält nie an der Stange, iſt voller Kapriolen, und muß einen jeden braven Mann kreuzunglücklich machen. Daß ſie einen Mann kriegen wird, dies Blitz⸗Mariechen, daran zweifle ich gar nicht, ſetzte er ſeufzend hinzu, denn ſie kann es einem anthun. Wenn ihm über ſolche Straf⸗ rede die Pfeife ausgegangen war, und ſein Pflegetöchterchen
geſchäftig den brennenden Fidibus holte, um das angeſtif⸗ tete Unheil wieder gut zu machen, dabei aber höchſt reſpect⸗ widrig zu lächeln wagte, dann wußte er nicht, ob er ſich ärgern oder ſich freuen ſollte, und hätte die gute freundliche Tante nicht als Vernittlerin dazwiſchen geſtanden, wäre es wohl ein Kampf ohne Ende geweſen; denn Marie, dem On⸗ kel an Geiſt überlegen und äußerſt ſelbſtändig, fand keinen Hebel in ihrer Seele, der ſie zum Rachgeben und Fügen in ein tyranniſches und wunderliches Regiment bewegen ſollte. Als der junge Herr von Budmar ſein Ziel erreichte, ſ war es dämmrig geworden, der Abendſtern tauchte golden am blauen Himmel auf, und es war überaus ſchön und friedlich in der Welt. Er trat durch die Gartenthür in die Oberförſterei, die Hunde ſchlugen nicht an bei ſeinem Kom⸗ men, ſie kamen ihm wedelnd entgegen, begrüßten ihn und liefen dann nach dem Hauſe zuruͤck. Vor der Hausthür
ſtand die ſchlanke Marie mit der weißen Stirn und den
großen hellen Augen, ſie trug ein ſchlichtes weißes Kleid mit
ſehr kurzer Taille und langen Rocke und auf den lichtbrau⸗
nen Locken ein rothes Fanchon⸗Tüchelchen. Sie hatte den
Kommenden jedenfalls bemerkt, aber ſie that, als habe ſie
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