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beglücken, aber das Glück und den Hausfrieden im eignen Hetzen bringt es nicht. Die Welt iſt ſchön, die Velt it wunderſchön,— ging er in ſeinen Betrachtungen weiter, was willſt du, Herz, nur mit dieſer Sehnſucht, mit dieſem Drängen und Streben und Unruhen? Ja, du Herz biſt eben thöricht, frägſt nicht nach Gründen und Verſtand, jetzt treibt es dich mit Ungeſtüm in eine Prüfungs⸗ und Leidensſchule hinein, in eine Feld von zarten Rückſichten, du ſtellſt dir Freud und Leid gleich hold und ſüß vor, du zwingſt ſelbſt den Geiſt dir unterthänig zu ſein und thöricht zu denken und zu träumen, ja der ganze Mann muß auf ſeiner Hut ſein, damit er nicht durch ſolch ein Herz zum Thoren wird und Hoheit und Kraft und Würde aus den Augen verliert.
Während dieſer Gedanken war der junge Mann an der Stadtmauer entlang nach dem entgegengeſetzten Ende ge⸗ langt, wo ein prächtiger Eichenwald an das Städtchen grenzt. Unter den erſten hohen Eichen lag die Oberförſterei, ein al⸗ tes befteundetes Haus der Budmarſchen Familie. Der Ober⸗ förſter Braumann war ein Kriegskamerad des verſtorbenen Herrn von Budmar, er hatte eine Frau und eine achtzehn⸗ jährige Nichte, war ein rechtſchaffener Mann, der gern Moral predigte, aber weder eine feine zarte Seele, noch ein guter Chriſt. Daß ſeine Frau beides war, wußte er nicht zu ſchätzen, er lobte ſie aber, Sie iſt eine vortreffliche Frau, pflegte er zu ſagen, verſteht Disziplin und weiß, wer der Herr im Hauſe iſt. An das Lob ſeiner Frau knüpfte er gern die Klagen über ſeine Richte. Es iſt ein Blitzmädchen,


