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wohl lieb, das zu wiſſen. Ich frage Dich nun, Fritz, warum mir das lieb ſein ſoll? Du wirſt Dich doch freuen, daß Deine Braut geboren iſt, entgegnete dieſer lachend. Ja, freuen,— das iſt ganz gut, ſeufzte Karl, ſeit heute mor⸗ gen aber zerbreche ich mir den Kopf, was ich morgen an⸗ fangen ſoll. Du ſollſt ihr etwas ſchenken, das iſt wieder ganz einfach, war des Bruders Antwort. Das weiß ich auch, nahm Karl eifrig das Wort, nun aber ſtürmen Fra⸗ gen und Bedenken auf mich ein, die Frage iſt: ſoll ich etwas Nützliches oder etwas Ueberflüſſiges ſchenken. Das letzte iſt gegen meine Grundſätze, und wenn ich mich auch darüber hinwegſetze, was die Kaffee⸗Geſellſchaft den Nach⸗ mittag zu meiner Bräutigams⸗Gabe ſagt, ob ſie mich ppe⸗ tiſch, oder proſaiſch, oder ſplendide,: oder geizig nennt, was mich doch wieder im Grunde in eine unangenehme Aufre⸗ gung verſetzt, kurz und gut, wenn ich mich auch über Alles hinwegſetzen wollte, ſo bin ich heute Abend eben ſo weit als heute Morgen, ich habe kein Geſchenk, ja es iſt mir nicht einmal eine annähernde Idee von etwas Paſſen⸗ dem gekommen, ich bin überzeugt, der morgende Tag kommt heran und ich weiß noch nichts. Ich ſeitdem ich verlobt bin, ſtürzen mich ſo ähnliche Vorfülle von einer fieberhaften Aufregung in die andere, ich kann gar keinen klaren Gedanken mehr faſſen, außer dem einen: wenn ich nur nicht verlobt wäre! Das wird Alles aufhören, wenn Du verheirathet biſt, tröſtete Fritz. Nein, Fritz, das wird nicht aufhören, verſicherte Karl, man wird immer größere


