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Wundervolle Sagen und abentheuerliche Geschichten aus alter Zeit / von Fr.G. Nagel
Entstehung
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gut, drum ließ er vom Braten nichts übrig

Jüngling zur Ruhe zu gehen gedachte, da fiel

wo der Eſel auf hartem Strohlager ruhte, war

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ſer folgte ein Stuͤck gebratenes Fleiſch mit Salat, dann Butter und Kaͤſe. Golderich woͤnſchte nicht mehr; er war ja genuͤgſam in Speiſe und Trank. Die Mahlzeit ſchmeckte ihn

fuͤr andere Gäſte. Als es Nacht geworden war, und der

es ihm ſchwer auf das Herz, daß er kein Geld hatte, die Zeche zu bezahlen. Er beſchloß, des Eſels Beiſtand zu nutzen, und ſchlich ſich lang⸗ ſam und leiſe in den Stall. Der Wirth liegt längſ in den Dunen, waͤhnte der Jüngling, und naherte ſich dem ruhenden Thiere.

Eſelein, zeige dich! ſprach er beherzt, und flugs rollten ihm zehn Dukaten in die offene Hand, wohl dreiſſigmal mehr, als noͤthig war, den liſtigen Wirth zu befriedigen. Zufrieden eitte der Slückliche zur Halle zuräck, und gieng dann zur Ruhe. Aber wehe! neben dem Stalle,

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