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nicht fräh genug das Ziel der Tagereiſe errei⸗ chen, und langte noch lange vor Abend auf mudem Eſel vor dem freundlichen Gaſthofe an. Der Wirth ſtand ſchon in der Thuͤr; er hatte
von fern den Ritter zu Eſel auf ſein Gehoͤft
herzutraben ſehen, und trat ihm wackelnd ent⸗ gegen, den Gaſt willkommen zu heiſſen. Aber Golderich traute dem Feiſten nicht; er kannte das Käppel von ſchwarzem Sammt und die gränen Manſcheſterhoſen, und haͤtte er ſonſt noch gezweifelt, ſo verriethen die ſchlotternden Wa⸗ den den Wirth. Sich ficherer waͤhnend, als
Zeus in Stieres Geſtalt vor Juno's Blicken,
zog Golderich trabend ein mit ſeinem Eſel, und fͤhrte das Thi er in den Stall vor die Krippe voll Diſteln. Drauf trat er gemaͤchlich ins Zimmer, und ſetzte ſich an die Fenſterwand. Er lachte im Stillen des liſtigen Wirthes und dachte: mich ſollſt du nicht beroͤcken, wie ſchlau du dich dänkeſt. Drauſſen brannte das Feuer
auf dampfenden Heerde, und kaum waren
dreiſſig Minuten verfloſſen, ſo ſtand die Suppe auf reinlichem Teller zum Mahle bereit. Die⸗
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