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ein geheimes Gemach, und darin horchte der Wirth bei nächtlicher Weile am winzigen Fen⸗ ſter der Seitenwand. Keine Silbe war ihm entfallen, denn mit Falkenaugen und Haſen⸗ ohren hatte der Dicke aus finſterer Zelle ver⸗ ſtohlen den argloſen Golderich belauſcht. Die⸗ ſer erquickte ſich in ſuͤſſem Schlummer, einge⸗ wiegt in Goͤttertraͤume von Schätzen und Min⸗ neglück. Was der Wirth inzwiſchen vornahm, deckte rabenſchwarze Nacht; der folgende Tag erſt ſollte das Raͤthſel ſeiner Argiſ bruͤtenden Seele löſen⸗
Pit dem Glockenſchlag vier ſehn wir Gol⸗ derich ſchon wieder den Eſel beſteigen und wei⸗ ter traben; denn auch er war einer von den
aͤchten Soͤhnen der Natur, welche zur Ruhe
gehen, wenn die Nacht einbricht, und zum neuen Tagewerke erwachen mit der aufgehenden Sonne, dafuͤr aber Geſundheit und Frohſinn bewahren, wenn Andere Podagra und hypo⸗ chondriſche Grillen dagegen eintauſchen. Wir folgen ihm langſam nach bis vor die vaͤterliche


