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begehren, ſo geſchieht es nur, verſtehen Sie, weil meine Zukunft noch ferne iſt, weil ich heute arm bin und Ade⸗ line reich iſt.“
„Nun denn?“ fragte unbefangen der Prieſter.
„Nun denn! wenn ich meinen Namen, ſo wenig er auch werth ſein mag, Protats Tochter und unter den gegenwärtigen Umſtänden anbiete, werde ich nicht das Anſehen haben, denſelben ihr zu geben, ſondern zu ver⸗ kaufen, und wenn man uns zum Contract ſchreiten ſieht, ſie mit ihrem Heirathsgut und mich mit leerer Hand, ſo weiß Gott, was man ſagen wird.“
„Laſſen Sie da unten ſchwatzen, mein Sohn,“ er⸗ wiederte der Prieſter;„da oben hört man.“ Und, ſeinen Hut nehmend, ſchickte er ſich an fortzugehen.—„Ich will Protat beſuchen,“ ſagte er alsdann,„und zuerſt ſeine Tochter.“
„Sagen Sie ihr.. rief Lazare; dann hielt er plötzlich inne.
„Wenn Sie ihr es nicht ſchon geſagt haben,“ ant⸗ wortete der Pfarrer,„will ich es ihr zur Kenntniß bringen, daß Sie dieſelbe lieben; ſo erſtaunlich es ihr ſein wird, ſie auf meinen Lippen zu finden, übernehme ich doch mit Freuden dieſe Botſchaft, die aus einem rechtſchaffenen Herzen kommt, um einem keuſchen Ohre mitgetheilt zu werden.“
Und den Garten verlaſſend, wo dieſe Unterhaltung ſtattgefunden hatte, wandte ſich der Abbs gegen das Haus des Holzſchuhmachers, während Lazare auf derſelben Heuwieſe warten wollte, wo er Tags zuvor ſich in jenen Traum verſenkt hatte, deſſen Verwirklichung eben der Pfarrer zu beſchlennigen im Begriff war.
Als Lazare über die kleine Hängebrücke ging, welche die beiden Ufer des Loing verbindet, wurde er plötzlich durch einen ſonderbaren Lärm aufgehalten, aus dem er mitten heraus ſeltſame Metall⸗Töne unterſchied, welche
ein anwachſendes, von Zeit zu Zeit durch ſcharfes Pfei⸗


