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„Ich zweifle,“ flüſterte Cecile Lazare ins Ohr; „ſehen Sie, wie er ſich aufbläht.“
„Und ſehen Sie, wie Adeline ihn anblickt, ſetzte Lazare ärgerlich hinzu.
„Das iſt ſehr natürlich,“ erwiederte die junge Frau; „ſie bildet ſich etwas auf ihren Bräutigam ein, bis ſie auf ihren Gatten ſtolz ſein darf. Dann werden ſie ganz zuſammen paſſen, eins ſo hochmüthig als das andere.“
Da Adeline alles, was bisher in Betreff Zephyrs geſagt worden war, anhörte und ſah, wie fünf oder ſechs junge Leute das, was ſie ſchon von dem Talent des Lehrlings vernommen hatte, beſtätigten, betrachtete ſie wirklich denſelben mit erſtaunten Augen und ver⸗ heimlichte die Freude nicht, den ihr der plötzliche Glücks⸗ wechſel deſſen verurſachte, für welchen ſie die Theilnahme einer Schweſter empfand.
„Kommen Sie nun uns die Wolfsſchlucht mit allen ihren Einzelnheiten zu zeigen,“ ſagte Cecile zu Lazare, deſſen Arm ſie nahm, ehe er es gewagt hatte, ihr den⸗ ſelben zu bieten. Und ſie begann voranzuſchreiten, während Adeline, durch einen Blick ihrer Freundin be⸗ lehrt, ihrerſeits Zephyrs Arm nahm.
Auf dieſer Promenade, wo ſie über Brombeerſtan⸗ den und Buſchwerk den krummen Windungen des ſoge⸗ nannten Dilettanten⸗Wegs folgten, der ſich alſo hinzog, daß er den Spaziergänger der Reihe nach an allen landſchaftlichen Anſichten vorüberführte, hatte Lazare fortwährend ſeiner Geſellſchafterin ſichtbare Pro⸗ ben eines Verdruſſes gegeben, der in allen ſeinen Aeußer⸗ ungen durchbrach. Jeden Angenblick wandte er ſich um, auf Adeline hinter ihm zu ſehen, die mit Zephyr in einer Unterhaltung begriffen ſchien, die dem Aus⸗ ſehen nach bei denen, welche ſie beobachteten, den Glauben an eine innige Vertraulichkeit der Sprache erregen konnte, die unter ihnen nicht beſtand, denn Zephyr be⸗
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