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nig mit ihr geſprochen hatte und ſie ganz traurig ſah, dachte er, ſein Stillſchweigen wäre die Urſache ihrer Traurigkeit. Er ſagte ihr im Vorbeigehen ein kleines freundliches Wort, das er mit einer vertraulichen Lieb⸗ koſung begleitete; aber das Mädchen ſchien es ohne Vergnügen anzuhören. Lazare bemerkte, daß ſie einen raſchen Blick auf ſeine Kleidung geworfen und dieſe Unterſuchung ſie noch mehr betrübt hatte. Auf der Stelle kam dem Künſtler das, was Adeline den Kopf einnahm, zum Bewußtſein.
„Ich habe Ihre Ermahnung nicht vergeſſen, mein Liebchen,“ ſagte er zu ihr, auf ſeinen Sack klopfend; „meine großen Kamaſchen ſind da drinnen, und ich werde ſie anziehen, ſo bald ich in den Wald komme.“
„Sie haben daran gedacht?“ fragte Adeline roth vor Vergnügen.
„Meiner Tren,“ antwortete Lazare einfach,„ich denke ſeit geſtern viel an Sie, mein Liebchen.“ Und er ließ ſie ganz glücklich über dieſes Wort zurück, das ihre Einbildungskraft zu commentiren anfing und in das ſie Alles hineinlegte, was ſie zu hören gewünſcht hätte.
Lazare war raſch durch das Dorf gegangen, ohne zu bemerken, daß ſein Erſcheinen anf der Hauptſtraße von Montigny die Leute, die nicht auf dem Felde wa⸗ ren, an die Thüre führte, und dieſelben, nach ihm zeigend, in Gruppen zuſammentraten, um leiſe zu ſchwatzen. Er nahm auch die beſondere Weiſe nicht in Acht, mit der Herr Julien, dem er an der Thüre des Weißen Hauſes begegnete, ihn gegrüßt hatte. Als er an dem Teich angekommen war und das Plateau über⸗
ſchritt, um nach der Wolfsſchlucht hinabzuſteigen, wo
er Tags zuvor einen guten Vorwurf zu einer Studie bemerkt hatte, bot einer der Landſchaftsmaler, die er geſtern geſehen, der Eigenthümer des Hundes Lydie, Lazare, der an ihm vorbeiging, einen Gruß; dieſer machte


