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welche ihnen ſeine Wohlhabenheit in Verglich mit ihrem Nothſtand einflößte; aber Herrn Juliens Berichte verwandelten dieſe böſe Stimmung, die bis jetzt ſich paſſiv gehalten hatte, in einen Haß, der in ihren Au⸗ gen gerechtfertigt erſchien, als die Bauern erfuhren, daß das Vermögen des Holzſchuhmachers auf ihren Ruin gebaut war. Der Schreiber verrieth, daß dieſe Abneigung bei einer geſchickten Zuthat von Gift nicht viel bedürfe, um bei vorkommender Gelegenheit zur Thätlichkeit auszuſchlagen.
„Bei Gott!“ ſagte er, ſich an zwei oder drei von denen wendend, welche ſich insbeſondere für ein Opfer der Spekulationen des Holzſchuhmachers hielten,„es iſt ein Unglück für Euch, daß Eure Güter Protats Eigen⸗ thum geworden ſind; in kurzer Zeit wird ſich damit ein ſchöner Schnitt machen laſſen.“ Er erklärte ihnen darauf, es wäre, aber noch insgeheim, von einer Zweig⸗ Eiſenbahn die Rede, welche das Thal des Loing durch⸗ ſchneiden ſollte. Indem er ſofort die Preiſe, welche die conceſſionirte Geſellſchaft für die in dem Riß be⸗ griffenen Grundſtücke bewilligen würde, noch ſteigerte, verdoppelte er deren Bedauern, daß ſie nicht mehr Eigenthümer dieſer Ländereien waren, und deren Haß gegen Protat, der von dieſem günſtigen Umſtand den Nutzen haben würde.“
„Ihr ſolltet verſuchen, ſie wieder von dem Holz⸗ ſchuhmacher an Euch zu bringen,“ ſagte er zu ihnen; „er denkt an nichts und möchte ſich dieſe Stücke im Petit⸗Barrau, die einen geringen Ertrag gewähren, vom Halſe ſchaffen; aber ich weiß, daß er ſich bereits, ſie zu verkaufen, geweigert hat, weil er keinen ordent⸗ lichen Preis fand. Es iſt ein Starrkopf, der ſich nicht entſchließen könnte, etwas zu verlieren, wenn er nicht durch irgend einen Umſtand, der für ihn eine Nöthi⸗ gung enthielte, ein unvorhergeſehenes Ereigniß, das ihn, die Gegend zu verlaſſen, zwänge, bedrängt würde.“


