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Adeline Protat / aus dem Französichen des Henry Murger von Dr. Karl Büchele
Entstehung
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ſollte er weggehen? All ſein Vermögen iſt hier.“

„Es gibt Fälle, wo das Intereſſe der Nothwen⸗ digkeit weichen muß. Nehmen wir zum Beiſpiel an, das Abenteuer des Fräuleins mit dem Zeichner.„.

„Aber iſt dieſe Geſchichte auch gewiß?“ fiel einer der Bauern ein, der plötzlich von einem Zweifel er⸗ griffen wurde.

„Laß doch Herrn Julien gehen,“ erwiederte ein anderer, der, feiner als ſein Geſellſchafter, ohne Zweifel ſah, wohin der Schreiber hinaus wollte.

„Ich will mich nicht für die Geſchichte verbürgen,“ antwortete Herr Julten.„Die Angelegenheiten des Fräu⸗ leins gehen mich nichts an; ich habe nur das Reſultat im Auge, das irgend ein Lärm verurſachen könnte. Wenn Fräulein Protat ſich compromittirt fände, wäre ſie eine zu ſtolze Perſon, um in der Gegend zu blei⸗ ben, und würde ohne Zweifel ihren Vater nöthigen, dieſelbe zu verlaſſen. In dieſem Fall wäre der Holz⸗ ſchuhmacher, der Haus und Hof nicht mit ſeiner Schande fortnehmen könnte, zu verkaufen genöthigt, und könnte, wenn er ſich preſſirt fände, loszuſchlagen ſich, wie Ihr eben bemerktet, zu einem Vertrag willfähriger zeigen.“

„Und Sie ſagen, Herr Julien,“ erwiederte einer der Bauern,„daß die Zweigbahn durch meine Kartof⸗ feln gehen muß?“

„Durch Ihre alten Kartoffeln,“ antwortete der Schreiber mit Abſicht;„aber, fügte er hinzun,„Ihr begreift, daß wenn Protat zu verkaufen genöthigt iſt, er doch nicht anders als auf baar Geld verkaufen wird.“

„Ich verſtehe wohl. Das iſt gerade der Unſtern; ich habe nicht einen Sou.“

„Warum entlehnen Sie nicht bei Ihrem Vetter, dem Schmied von Sorgues? Sie könnten ihm⸗ einen