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Adeline Protat / aus dem Französichen des Henry Murger von Dr. Karl Büchele
Entstehung
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entgehen, ins Waſſer geworfen hat, ſo iſt dieß ganz wie ein Selbſtmord. Und überdieß,“ ſetzte er hinzu, „wiederhole ich nur, was man ſagt. Habe ich nicht eben jetzt erzählen hören, daß der Holzſchuhmacher, ſein Koſtgänger und die Madelon ſelbſt wie närriſch waren, als ſie glaubten, der kleine Burſche ſeie todt? War das Fräulein nicht ohne Bewußtſein? Nun! paßt dieß Alles nicht zu dem, was man ſagt, iſt es nicht die Beſtätigung eines Ereigniſſes, wie dieſer plötz⸗ liche Logiswechſel des Zeichners, der erſt geſtern in dem Hauſe am Waſſer ankommt, jetzt mit dem Lager aufbricht und in der Herberge ſich einquartirt?“

„Aber der Herr hat ſeine Koſt nicht hier,“ ſagte der Eigenthümer des Weißen Hauſes;„er ſchläft nur hier. Er hat ſein Zimmer einer Dame abgetreten, die bei Protat abgeſtiegen iſt.“

„Wahrhaftig,“ fuhr der Schreiber fort,„das iſt ein Vorwond; es hat Platz genng bei dem Holzſchuh⸗ macher, aber Protat dachte, der Auszug ſeines Koſt⸗ gängers würde das Geſchwätz zum Schweigen bringen, im Fall von dem Abenteuer etwas verlaute, was nicht ausbleiben kann,“ ſetzte er mit Ueberzengung hinzu, indem er ſeine Zuhörer betrachtete, die bereits nicht mehr daran dachten, ſich in eine Erörterung über die Wahrſcheinlichkeit dieſer Inſinuationen einzulaſſen.

„Das alles,“ ſagte Einer,„das alles könnte häß⸗ lich ausfallen.“

„Ei!“ entgegnete der Schreiber,„ſo wie es iſt, iſt es ſchon jetzt nicht ſchön.“

„Mit allen dieſen Zieräffchen,“ ſetzte ein Anderer, Adelinen meinend, hinzu,„nimmt es ein ſchlechtes Ende. Mit ihren Manieren und ihrer Prinzeſſin⸗Toilette durfte man wohl vermuthen, daß der erſte, der ihr etwas weiß macht.

86 bemerkte ein Dritter, Vater einer einfälti⸗

gen, häßlichen Tochter,„der Geiſt, den man Mädchen