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zu Gunſten des Lehrlings, den ſein Selbſtmord intereſ⸗ ſant machte. Die, welche ſich zu Unterſuchungsrichtern über den Vorfall aufgeworfen hatten, waren darüber einig, daß die ſchlechte Behandlung, die Zephyr in die⸗ ſem Hauſe erfuhr, ihn zur Verzweiflung gebracht hatte, und um dieſe Meinung zu unterſtützen, erfolgten tanſend lügenhafte Enthüllungen, eine nach der andern, um das Daſein dieſes armen, unglücklichen Geſchöpfs in eine vorbedachte Verfolgung, in eine täglich und ſtündlich wiederholte Tortur zu verwandeln. Man verſicherte, der Lehrling ſchliefe in einem Keller auf Stroh, das man nur alle Jahre wechsle.„Ein Anderer ſagte, man gebe ihm nicht alle Tag zu eſſen, und ſeine Nahrung wäre ſo unreinlich, daß Vater Protats Schwein nichts davon möchte. Ein Dritter behauptete, gehört zu haben, wie der Holzſchuhmacher ſeinen Lehrling mit dem Tode bedrohte; es war derſelbe, den Protat vor fünfzehn Jahren an der Kehle hatte packen müſſen, weil von demſelben geſagt worden, er liebe ſeine Tochter nicht. Alle dieſe Lügen waren um ſo gefährlicher, weil ſie mit einer perfiden Geſchicklichkeit aufgetiſcht wurden; das Uebelwollen brachte Thatſachen zum Vorſchein, deren einige, künſtlich geſteigert, dennoch einen Grund der Richtigkeit in ſich trugen.
Um die Mitte des Abends hatte dieſe dörfliche Ge⸗ richtsverhandlung Zephyr zu einem Opfer idealiſirt. Man verglich ihn mit Caspar Hauſer, deſſen Bild und Leidensgeſchichte an einer der Wände des Weißen Hau⸗ ſes angeklebt war. Was Protat betraf, ſo wurde ihm ſeine Venennung als Kindsſchinder, vor der er ſich ſo ſehr gefürchtet hatte, nicht erſpart. Eine noch boshaf⸗
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tere Verſion, als alle diejenigen, welche bis jetzt in der erbitterten Gruppe cirenlirten, wurde durch einen jungen Mann aufgeſtellt, der eben eine Partie Billard vollendet hatte und jetzt ſich unter die Trinker miſchte. Es war ein Schreiber des Notars von Montigny⸗ den


