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doch wohl in Acht! denken Sie nur! wenn Ihnen ein Unglück begegnete...“
Und es lag in dieſer mit zitternder Stimme aus⸗ geſprochenen Warnung ſo viel Unruhe, daß dieß ſchon hinreichend geweſen wäre, die Empfindung von der ſie diktirt wurde, zu enthüllen, wenn Lazare auch davon keine Kenntniß gehabt hätte.
„Dank, liebes Mädchen,“ ſagte er zu Adeline, ſie vertraulich um den Leib faſſend, wie er ſonſt zu thun pflegte. Er war im Begriff, ſie auf die Stirne zu küſſen, hielt aber plötzlich inne und ſagte, die Hand des Mädchens ſanft an die Lippen führend, zu ihr:— Ich will durchaus nicht, daß Sie meinetwegen ſich Un⸗ S machen, Adeline, und werde Vorſicht anwenden..
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Adeline entſchlüpfte und kehrte zu Cécile zurück.
„Nun,“ fragte dieſe,„und unſere Probe?“
„Ach! ſeufzte Adeline, die ſchon nicht mehr daran dachte;“ dann antwortete ſie, eine traurige Miene machend:—„Nun, er hat gar nicht erſtaunt ausge⸗ ehen.“
„Aber es ſchien mir, er habe Dir die Hand geküßt; iſt das Gewohnheit unter Euch?“
„Nein,“ erwiederte Adeline;„wenn er mich küßt, ſo geſchieht es vor meinem Vater, und auf die Stirne, wie die Kinder.“
„Ei! meine Liebe, wenn er Dir die Hand küßte, hat er Dich wie eine Frau behandelt; das iſt ſchon eine Veränderung. Stelle Dich, als ſeieſt Du mit Ze⸗ phyr beſchäftigt, und Du wirſt ohne Zweifel noch an⸗ dere Dinge ſehen.“
Alſo redend, gingen ſie weiter, um wieder zu dem Künſtler zu ſtoßen, der aufrecht am Ufer ſtand und dem fließenden Waſſer zuſah, mechaniſch beſchäftigt, die Sterne zu zählen, die ſich darin abſpiegelten, während


