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Als er dieſe Bemerkung machte, erblickte er Ade⸗ line, die an Céeile's Arm von der andern Seite herkam.
„Bei Gott!“ dachte Lazare,„Zephyr hat einen entſchieden guten Geſchmack. Adeline iſt hübſch in der Sonne, reizend bei Lampenlicht, aber ſie iſt entzückend im Mondſchein.“
Die Tochter des Holzſchuhmachers hatte eben, von ihrer Freundin bedrängt und von einem plötzlichen Be⸗ dürfniß der Herzensergießung ergriffen, ihr in Bezug auf Lazare ein vertrautes Geſtändniß abgelegt. Beim Anhören dieſer Erzählung hatte ſich Cécile für dieſe Liebe intereſſirt und ſchien nur erſtaunt, daß Lazare, der ſie doch hatte wahrnehmen müſſen, ſich ſo gleich⸗ gültig dagegen zeigte.„Demnach,“ dachte ſie bei ſich, „iſt er ein Ehrenmann, und da er Adeline nicht zur Frau will, mag er auch, zum Glück für ſie, in anderer Weiſe nicht daran denken.“
„Und Dein Vater weiß von Deiner Neigung,“
hatte Cécile darauf erwiedert;„aber dann iſt es ſehr
unklug von ihm, dieſen Koſtgänger zu behalten, er hätte einen Vorwand, ihn zu entfernen, finden ſollen.“
„Deine Ankunft hat ihm dieſen Vorwand geliefert,“ antwortete Adeline traurig.„Herr Lazare iſt ja bereits aus dem Hauſe.“
„Das heißt nicht aus dem Hauſe ſein, wenn man alle Tage dahin kommen kann, wie es bei ihm fort⸗ während der Fall iſt, und außerdem wird er, wenn ich abgereiſt bin, ſein Zimmer wieder in Beſitz nehmen. Ich werde deßhalb mit Deinem Vater ſprechen müſſen.“
„O! nein, ich bitte Dich,“ ſagte Adeline flehend. „Welche Gefahr hat es, wenn Lazare bei uns bleibt, da er mich nicht liebt, und nur an mich denkt, um mich als die Frau eines andern zu wünſchen.“
„Aber,“ erwiederte Cécile,„bei Gelegenheit des an⸗ dern, hätteſt Du ſogleich Herrn Lazare auf die Probe
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