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Adeline Protat / aus dem Französichen des Henry Murger von Dr. Karl Büchele
Entstehung
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ten einſchloß, und das Gras, womit die Alleen einge⸗ faßt waren, erglänzten mit einander in der zitternden Beleuchtung der Johanniswürmchen. Protat, von dem Notar zu einer Zuſammenkunft beſtellt, war nach dem Eſſen ausgegangen und ließ Lazare bei den zwei jun⸗ gen Frauen. Der Künſtler und ſeine beiden Beglei⸗ terinnen gaben ſich einige Minuten dem Eindruck hin, welchen die Ruhe dieſes friedlichen Abends auf ſie her⸗ vorbrachte. Aus Diseretion und in der Meinung, die beiden Freundinnen möchten mit einander zu ſchwatzen haben, war Lazare zurückgeblieben und rauchte auf einer entfernten Bank. Bald rief ihn Cécile's Stimme wieder heran.

„Mein Herr,“ ſagte ſie,„von der andern Seite des Waſſers kommt ein köſtlicher Hengeruch herüber. Man hat die Wieſe uns gegenüber gemäht. Adeline und ich möchten uns gerne auf die Heuſchober ſetzen. Würden Sie die Gefälligkeit haben, uns hinüberzu⸗ führen?“

Lazare ließ die Frauen in den Nachen einſteigen, band ihn von dem Pfahl los, an dem er befeſtigt war, und begann zu rudern.„Ich würde Ihnen gerne vor⸗ ſchlagen, eine Promenade zu machen, aber es iſt ſehr ſchwer zu fahren, beſonders hier herum, wo der Fluß durch Gras ſo verſperrt iſt, daß Vater Protat verſichert, ein Aal könnte hier ertrinken. Wie um ſein Wort zu rechtfertigen, blieb denſelben Augenbilck der Nachen mit⸗ ten in dem wogenden Graſe ſtecken, und Lazare hatte einige Schwierigkeit, die verwickelten Ruder loszumachen.

„Hier war es, daß Zephyr faſt ertrank, und ich mit ihm,“ ſagte er.

Cécile fühlte, wie Adeline neben ihr zitterte.

„Was! ſagte ſie, als Lazare, den ſie über dieſen Unfall befragte, ihr den Verſuch des Lehrlings erzählt hatte.„So jung, faſt noch ein Kind, dachte er ans