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dervoll zubereitet. Ich muß Madelon mein Compliment dafür machen, aber ei, wo iſt ſie denn?“
„In der Küche,“ antwortete Adeline.„Ich gehe eben wieder zu ihr, und will ihr ſagen, daß Sie die Matelote ganz nach Ihrem Geſchmack gefunden haben; das wird ihr Freude machen, denn ſie beſorgte ſehr, es möchte ihr damit nicht gerathen.“
In demſelben Augenblick erſchien die alte Dienerin, von der die Rede war, auf der Schwelle der Treppe.
„He! guten Tag, Mutter Madelon!“ rief Lazare, der ſie zuerſt erblickte.„Kommen Sie doch, daß man Ihnen ſein Compliment macht! Wiſſen Sie, daß Sie ein wahrer Ausbund von einer Köchin geworden find?“
„Ei, Herr Lazare,“ ſagte die Alte, einen Knicks machend,„man weiß, daß Sie ein Feinſchmecker ſind, und ſucht ſich zu diſtiugnieen. Sie können mir gleich ſagen, ob Sie mit dieſem zufrieden ſind,“ fügte ſie hin⸗ zu, die Platte auf den Tiſch ſtellend, die ſie in den Händen hielt.„Das Fleiſch iſt kaum gebraten, nur ſo am Feuer vorübergekommen; aber ich erinnere mich, daß Sie die Cotelettes gerne faſt friſch vom Stück aßen“
„Ja wohl,“ antwortete Lazare, das Fleiſch zer⸗ ſchneidend, aus dem noch das Blut unter dem Meſſer hervorquoll.
„Wie können Sie ſo etwas eſſen, ohne daß es Jh⸗ nen den Magen umdreht?“ ſagte die Alte mit einer Ge⸗ berde des Widerwillens.„Mein armer Corporal ſelig, der doch ſonſt kein ſo heikles Geſchöpf war, hätte das. nicht gewagt.“ 3
„Mutter Madelon, das iſt köſtlich,“ bemerkte der Künſtler.
„Ich will es eher glanben, als ſelbſt verſuchen,“ antwortete die gute Frau. Und ſich zu Adeline wen⸗ dend, fuhr ſie fort,„komm mit mir, mein Kind, ich branche dich da oben, Herrn Lazare Kaffee zu machen.


