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geplagt hat, aber er iſt, ohne ein Wörtchen zu ſagen, auf und davon gegangen.“
„Ab, der kleine Tangenichts! Was für ein Gerücht Kopfnüſſe werde ich ihm zu ſeinem Abendeſſen auſwär⸗ men!“ murmelte Vater Protat zwiſchen den Zähnen, indem er Lazare behülflich war, ſich ſeines Gepäcks zu entledigen.“
„Sie werden mich im Gegentheil verpflichten, wenn Sie ihm nichts thun,“ ſagte Lazare„Der arme Junge hat ohne Zweifel einen geheimen Kummer, denn er iſt mir ſehr traurig vorgekommen. Kaum hat er den ganzen langen Weg mit mir vier Worte geſprochen, und ich ge⸗ wahrte, daß er geweint hatte.. Ich wollte ihn zum Geſtändniß bringen, um ihn, wenn er in Roth wäre, zu tröſten; aber er hat nicht den Mund aufgethan. Viel⸗ leicht kommt es auch daher, daß Sie ihn etwas zu un⸗ geſchlacht behandeln.“
„Ei ja wohl!“ entgegnete der Holzſchuhmacher, „habe ich etwa ein ſchlechtes Herz! und wenn ich ihn züchtige, geſchieht es nicht zu ſeinem Beſten? Muß man zufällig Handſchuhe anziehen, um ihn an den Ohren zu zupfen, den Tagdieb, der ſein Lebenlang ſich hinſtreckte und alle Arbeit bei Seite ließe, wenn man ihn nicht mit einigen Stößen wieder weckte? Er iſt auf der Streu ge⸗ boren und möchte doch wie der Sohn eines Millionärs leben und nur ſehen, wo das Waſſer hinläuft. Sehen Sie, Herr Lazare, ich bin noch viel zu gut gegen ihn, und es kommt mehr als einmal vor, daß Zephyr ſich niederlegt, ohne Rechnung über die Püffe erhalten zu haben, die es den Tag über ihm eingetragen. Es ge⸗ ſchiebt auch nur darum, daß er nicht aus der Art ſchlägt. Schlechtes Hammereiſen gibt ſchlechtes Schmiedeeiſen.“
So ſchwatzend waren Lazare und ſein Gaſt in ein niedriges Gemach getreten, das die Beſtimmung eines Eßzimmers zu haben ſchien. Ein Convert war auf einem
Tiſch aufgelegt, der mit einem groben, ſehr weißen, noch


