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tignh angelegten Damme vernahm. Wohlan, Zevhyr, noch etwas Muth, mein Junge; wir werden jetzt unſerer Laſten los und trinken dann in der Laube des Vaters Protat ein gutes Glas friſchen Weins.
Aber indem er ſo ſprach, bemerkte er, daß der Bauernjunge verſchwunden warz dieſer hatte jedoch, ehe er ſich davon machte, die Vorſicht gebraucht, den Maler⸗ kaſten und Sonnenſchirm des Känſtlers auf eine Bank neben der Straße niederzulegen.
„Welcher Teufel iſt in dieſen kleinen Schelm ge⸗ fahren?“ murmelte dieſer, auf der Stelle wi der um⸗ kehrend, um die von Zephyr verlaſſenen Sachen zu holen. Iſt er ein Narr geworden? Voriges Jahr war er nur ein Dummkopf.“
Sehr verlegen über den Zuwachs von Laſt, der auf ſeine Schultern zu liegen kam, trat Lazare ſeinen Weg wieder an, ebenſo ſehr durch die Unbequemlichkeit, wie das Gewicht ſeiner Bürde aufgehalten. Glücklicherweiſe hatte er nicht weiter als noch hundert Schritte zu gehen. Als er ermüdet vor dem Hauſe anlangte, nach dem er ſich begab, bemerkte er am Fenſter des erſten Stockes das glühende Geſicht des guten Protat, der gerade im Zug war, einen ſchon halb aus dem Groben gearbeiteten Holsſchuh auszuſchneiden.
„He! Vater Protat!“ rief Lazare, dem Holzſchuh⸗ macher ein Zeichen gebend, herabzukommen,„helft mir doch mein Gepäck hinaufbringen. Ich ſchwitze wie ein Mauleſel, der vom Markte kommt.“
Der Vater Protat legte die Naſe ans Fenſter, und als er den Künſtier allein und wirklich belaſtet wie ein Packpferd erblickte, war ſein Erſtannen ſo groß, daß er Holzſchuh und Schneidmeſſer auf die Erde fallen ließ.
„Nun!“ rief er, auf die Thürſchwelle herabgekom⸗ men,„was haben Sie denn mit Zephyr gemachts“
„Zephyr hat mich vor fünf Minuten mitten auf der Straße ſitzen laſſen. Ich weiß nicht, welcher Teufel ihn


