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thumsrecht ſowohl auf den Mann als auf die Kinder Feiti ſei.
achdem Abſalon eine Weile wohlbehaglich die beiderſeitigen Liebkoſungen entgegengenommen, ſchob er die Frauenzimmer ſachte von ich.
„So, ſo„«ſagte er,„jetzt iſt es für dießmal ſchon Pnugt es iſt gerade, als ob ihr vierhändig auf meinen
ackenknochen ſpieltet.“
Dieſen Einfall fanden die beiden Schweſtern un⸗ gemein ſpaßhaft. 6i„Wie luſtig Du biſt, lieber Abſalon!“ ſagte die
ine. yi„Du haſt immer ſo gute Ideen!“ fügte die andere inzu. „Ideen?“ wiederholte der Bürgermeiſter,„nein, das iſt nicht wahr. Ich habe niemals Ideen, es iſt mein Princip, keine Ideen zu haben, und juſt darum bin ich ſo glücklich.“
Bei ſich ſelbſt ſetzte er im Stillen ſeine Betrach⸗ tungen folgendermaßen fort:
„Ich habe eigentlich nie mehr, als ein einziges Mal in meinem Leben eine Idee gehabt, das war da⸗ mals, als ich mich in meiner Jugend in dieſe Leopol⸗ dine da verliebte. Ich nahm jedoch, Gott ſei Dank, meine Vernunft gefangen, wie es einem Manne anſteht, der beſtimmt iſt, die höchſten Stufen der Geſellſchaft zu erſteigen. Es war nicht Levpoldinens Schickſal, Bürger⸗ meiſterin zu werden. Aber was ſie geworden iſt, das arme Ding, das mag Gott allein wiſſen; über eine ſolche Abenteurerin läßt ſich nicht ſo leicht ein Buch führen.“ 3
Roſina und Lilig hatten inzwiſchen ihre Plätze auf dem Sopha wieder eingenommen und ſchienen ſehr ge⸗ neigt, ein kleines Schläfchen zu machen. Kaum war es ihnen jedoch gelungen, ihre Augen zu ſchließen, als Abſalon wieder brummte:


