Teil eines Werkes 
5. bis 9. Bändchen (1862)
Entstehung
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XXM. Schlußſecene.

Man muß geſtehen, dieſe ehrlichen Leute ſind ſelbſt die Schmiede ihres Schick⸗ ſals geweſen.

Pieard.

Wenn der geneigte Leſer der ungeneigte hat mich ſicherlich ſchon lange verlaſſen wünſchen ſollte, die Perſonen noch einmal zu ſehen, welche die Hauptrolle in dieſer Erzählung gehabt haben, ſo erlaube ich mir den Vorſchlag, über volle fünf Jahre wegzuſpringen und mit Courierpoſt der Phantaſie auf's Neue eine Reiſe zu unternehmen.

Wir verfügen uns nach Berlin, und wo könnten wir da eine beſſere Unterkunft finden, als in dem präch⸗ tigen Hötel du Nord unter den Linden?... Wir treten zuerſt in den vornehmſten Stock eine Treppe hoch.

Hier in einem ſo prachtvoll dekorirten und möblir⸗ ten Gemach, daß man vor fünfzig Jahren nur in fürſt⸗ lichen Paläſten ähnliche fand, ſehen wir eine Seene, die mit der Eleganz umher ſchlecht übereinſtimmt, nämlich einen ehelichen Zank.

An einem der Fenſter ſitzt eine Dame, noch ſchön, obſchon etwas abgeblüht. Ihre Stellung iſt höchſt gleich⸗ gültig. Halb liegend in einer Canſeuſe, hat ſie die Füße auf einen Schemel geworfen. Ihre Kleidung iſt in Unordnung. Wahrſcheinlich iſt ſie ſo eben von einer Promenade zurückgekommen, denn ſie hat den Hut noch

auf dem Kopf, Shawl, Handſchuhe und Nastuch lie⸗

gen auf dem Boden umher zerſtreut.

Ein Stück davon ſteht ihr Mann, eine ſtattliche Perſon mit Zügen, die man langweilig genug vor⸗ nehme Züge nennt. Dieſe ſind jedoch für den Augen⸗