Teil eines Werkes 
5. bis 9. Bändchen (1862)
Entstehung
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13 unpaſſend, die gegen das Publikum unverſchämt gefun⸗

den. Die hier verſammelte Coterie war juſt eine von denjenigen, die ihren Ehrgeiz darein ſetzten, im Theater den Ton anzugeben, und ſich eifrig bemühen, Geſetze in der Welt der Mode einzuführen, unter welcher ſie auch die ſchönen Künſte mit zu begreifen ſich die Freiheit nehmen. Wer dieſe Herren, deren Glacéhand⸗ ſchuhe in D. mehr galten, als alle Kunſtgeſetze, des ſchlechten Geſchmacks anklagte, der trat ihrer Eitelkeit auf den empfindlichſten Leichdorn.

Ueber das Getöſe des allgemeinen Unwillens, der keinen Ausdruck ſcharf genug für ſeine Erbitterung fand, erhob ſich endlich eine fröhliche Stimme, welche den klugen Vorſchlag machte, in einer Geſundheit auf die liebenswürdige Sängerin allen Harm hinabzu⸗ ſchwemmen.

Im gleichen Augenblick flogen einige Champagner⸗ pfröpfe an die Decke. Unter der Geſellſchaft befand ſich ein junger Poet, der ſich in Weihnachtskalendern un⸗ ſterblich gemacht hatte. Er war ſogleich mit einem alten Impromptu mit den bekannten. Reimen, entzückt und verrückt, Engelstöne und himmliſch ſchöne, bei der Hand. Das brauſende Naß velebte den Enthuſtasmus, und dieſe Kunftfreunde machten ihren Gefühlen Luft in einem gewaltigen Lebehoch auf den Stolz der Oper, den Liebling des Publifums, Mamſell Leopoldine.