Teil eines Werkes 
1. bis 4. Bändchen (1862)
Entstehung
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die Verſprechungen machten ſie glücklich, und ſie erfuhr niemals, daß die erſten Blumen, womit man ihr Talent belohnte, die letzten waren, die eine Tänzerin in dieſer Stadt gewonnen hatte.

XIV.

Michael Lambert.

Des Mannes Herz, Von Freude ward's verzehrt, gleic⸗ wie von Schmerz.

Tegner.

In der königlichen Oper in D. geſchah es manch⸗ mal, daß ein Zuſchauer, der ſein Binvele fleißiger auf den Saal, als auf die Bühne richtete, mit beſonderer Aufmerkſamkeit bei einer Perſon verweilte, die gewöhn⸗ lich auf demſelben Platz im Parterre zu finden war.

Dieſe Perſon war ein Mann von gewiß mehr als fünfzig Jahren, klein und ſchlank, mit dichten ſilber⸗ grauen Haaren und ſtark markirten, edlen Zügen. Seine Kleidung war einfach und weit hinter der Mode, ver⸗ rieth indeß eine gewiſſe Zierlichkeit, die ſich namentlich immer durch ein ſorgfältig verſchlungenes Halstuch zu erkennen gab. Sein ganzes Ausſehen war Srtheichoſt Man ſah, daß noch eine warme Seele in ihm wohntez ſeine Stirne trug das Gepräge der Eyrlichkeit und ſein e Blick behielt, obſchon er ſich oft verfinſterte, gleichwohl ſeinen Grundzug von tiefer Menſchenliebe.

Aher die Neugierde wurde dadurch nicht geweckt, ſondern durch ſeine ungewöhnliche Lebhaftigkeit undſeine beſondere Art, wie er in Geberden und Mienen ſeine Eindrücke wiebergab. Man ſah ihn mit ungewöhnlicher