Teil eines Werkes 
1. bis 4. Bändchen (1862)
Entstehung
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theil wählen und vor Allem ſeiner heftigen Laune Zügel anlegen muß.“

„Eine ſfehr vernünftige Moral für eine Tänzerin.. Du haſt Dein Ziel meiſterhaft erreicht; aber ſage mir, wie theuer iſt wohl dieſe Rache Deinem Herzen zu ſte⸗ hen gekommen?«

„Bah! es iſt nicht das erſte und wahrſcheinlich auch nicht das letzte Mal, daß mein Herz in dieſer illuſoriſchen Welt von Schminke, Tricot und gekreideten Schuhen auf Beſuch war.“

KIII. Das erſte und das letzte Bouguet.

Lebensſchiff, wog' ab und auf, In dem unbeſtimmten Lauf Durch der Zeiten Meere.

Theodor Winkler.

Den folgenden Mittag trat Baron Stanislaus in Signora Pariſina's Salon. Sein Ausſehen verrieth eine ſtarke Gemüthserſchütterung. Er vergaß ſeine gewöhn⸗ liche übertriebene Höflichkeit, warf ſich in ein Cauſeuſe und trocknete mit dem Nastuch die Schweißtropfen von ſeiner Stirne.

Pariſina ſchien vollkommen ruhig. Sie ließ ſich durch die Ankunft des Barons ganz und gar nicht ſtören, ſondern blieb an ihrem Tiſch ſitzen, wo ſie beſchäftigt war, Patience zu legen.

„Sehen Sie, Herr Baron,“ ſagte ſie, ohne ſich gegen ihren Gaſt unzuwenden,„das iſt ganz bedenklich. Eine fatale Hacke liegt mir in dem Weg und macht mir großen Verdruß. Ich liebe die Hacken nicht, weder im