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trachtungen. Aber der Schmerz wohnte im Herzen ihres Gatten. Er ſaß gramvoll und grübelnd da und gab gar keine Antwort auf die Plaudereien ſeiner Frau.
IV.
Die neue Heimath.
Der beſſere Menſch tritt in die Welt Mit fröhlichem Vertrauen. Er glaubt, was ihm die Seele ſchwellt, Auch außer ſich zu ſchauen. Doch Alles iſt ſo klein, ſo eng. Schiller. Leopoldine, das vater⸗ und mutterloſe Mädchen aus dem einſamen Thal, die Freundin der Wälder, der Blu⸗ men und Waſſerfälle, war bereits über ein Jahr bei ihrem Onkel Erasmus in. geweſen. Laßt uns einen; Blick in ihre neue Heimath werfen. Die Familie war im Wohnzimmer verſammelt. Alle Anordnungen in demſelben bezeugten, daß hier eine ebenſo vortreffliche Ordnung, wie ein ſchlechter Ge⸗ ſchmack vorherrſchte. Die Möbel waren äußerſt gut unterhalten, aber unbequem, kantig und hart. Ein großer Spiegel hing zwiſchen den Fenſtern, zum be⸗ ſondern Vergnügen derjenigen, denen der Platz auf dem ½ gegenüberſtehenden langen, ſehr langen und ſchmalen Sopha angewieſen würde. Im Uebrigen zeigte ſi allenthalben die ſtrengſte Symmetrie; wenn man die blau und weiße oſtindiſche Porzellanurne bemerkte, die mit Dornroſen und Lavendel in der einen Ecke ſtand ſo konnte man ſeinen Kopf daran ſetzen, daß in der andern Ecke ebenfalls eine ähnliche, von gleichem Inhalt
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