Teil eines Werkes 
2. Abtheilung, Czar Paul und sein Volk ; 3. Band (1861)
Entstehung
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längere Zeit mit ſcharfer Aufmerkſamkeit beobachtet zu haben ſchien.

Mein Gott, Pahlen, was machen Sie zu dieſer Stunde auf dieſem Platz? fragte der Offizier, ihm die Hand darreichend, mit einer leiſen, in der Nacht⸗ luft faſt verklingenden Stimme.

Pahlen erkannte jetzt erſt den Großfürſten Alexan⸗ der, deſſen feines, wunderbar bewegtes Antlitz ihm in dieſem Augenblick ſo nahe gegenüber ſtand, und der nicht minder erſtaunt über dieſe unerwartete Begeg nung mit dem Grafen Pahlen auf dieſem Platze ſchien.

Es iſt jetzt eine unruhige und widerliche Zeit, be gann der Großfürſt wieder, indem er ſich mit einem wahren Ausdruck von Schauder ſchüttelte. Es wurde mir heut beim Beginn der Nacht ſo unheimlich in dem Palais zu Muthe, daß ich es in meinen Zimmern nicht mehr aushalten konnte. Da jetzt ſo viele Per⸗ ſonen in Petersburg verſchwinden, von deren Leben und Verbleiben man niemals wieder eine Spur erhält, ſo trug ich heut faſt Bedenken, mich in mein Bett zu legen, und folgte meiner inneren Stimme, die mich antrieb, noch beim Anbruch der Nacht das Freie zu ſuchen und lieber auf der offenen Straße mit den Lüften zu ſprechen, als in einem Bett des Michailow

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