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ahnen, daß bald die Ausführung eines großen Schlages erfolgen werde, welchen man dem Czaren zutraute und der eine Umwälzung aller Verhältniſſe und eine unerhörte Prüfung in allen Zuſtänden über das Land bringen werde.
Am Abend des dreiundzwanzigſten März ging Graf Pahlen ſchon ſeit einiger Zeit vor dem Michailow'ſchen Palaſt auf und nieder und ſchien aufmerkſam und ſcharf die Fenſter des Schloſſes zu beobachten, vor denen er oft ſtillſtand, indem er nach den dort ver breiteten, ſeit einiger Zeit auf und abgehenden Lichtern genau Alles zu berechnen und in Erwägung zu ziehen ſchien, was ſich dort— es war das Zimmer, in welchem der Czar gewöhnlich kurz vor Schlafengehen zu verweilen pflegte— ereignete. Es war ein kalter ſtürmiſcher Frühlingsabend, und der ſtark gehende Nachtwind ließ die bleichen Locken des Grafen Pahlen in wilder Unordnung um ſeine Stirn flattern.
In dieſem Augenblick empfand er plötzlich einen leiſen Schlag auf ſeine Schulter. Er ſchrak zuſammen, ſeine Blicke irrten von den Fenſtern des Schloſſes herunter, auf denen ſie ſo lange in der größten Ver⸗ tiefung verweilten, und trafen jetzt auf einen jungen Offizier, der dicht neben ihm ſtand und ihn ſchon


