244
des gräflichen Staatsraths, entgegen gekommen, und Koutaitzow hatte dieſe Frage mit einer gewiſſen lau ten Ueberſchwänglichkeit anfgenommen. Denn ſeit der Rückkehr des Fürſten an den Hof war davon die Rede geweſen, daß Zoubow es auf eine Verheirathung mit der Tochter des Grafen Koutaitzow abgeſehen habe, was der Fürſt auch jetzt wieder durch ſeine an— gelegentlichen und faſt glühenden Erkundigungen nach Katharina Koutaitzow an den Tag zu legen ſchien. Katharina tanzte zwar unter den Paaren in dem großen Mittelſaal des Palaſtes, und der Fürſt hatte bis jetzt noch keine Zeit gefunden, ſich um ſie zu be— kümmern, aber er deutete doch abermals in dieſer Unterhaltung mit Koutaitzow ſeinen feſtſtehenden Wunſch, und faſt mit einem feierlichen Ausdruck, an, ſo daß Koutaitzow, der an dieſer Ausſicht ſehr zu hängen ſchien, in die fröhlichſte Laune darüber gerieth.
Der Czar war jetzt auch wieder von Madame Bonoei zurückgetreten, hatte aber ſogleich wieder in der Begegnung mit der Czarin, die ihm aus dem nächſten Saal in all ihrer ſtrahlenden Herzlichkeit entgegentrat, einen Anlaß gefunden, zu verweilen und ſich mit den ziemlich gleichgültigen aber doch intereſ⸗ ſant und liebevoll vorgebrachten Fragen zu beſchäfti⸗


