Teil eines Werkes 
2. Abtheilung, Czar Paul und sein Volk ; 3. Band (1861)
Entstehung
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ſich ſein Koutaitzow, den er vor Kurzem noch zum Grafen erhoben, erklärt hatte.

Madame Chevalier glaubte aber ſchon ſeit einiger Zeit bemerkt zu haben, daß ihr mächtiger Freund die 3 Zurückberufung Platon Zoubows bereuete, und an den 7 verdrießlichen und beſorgten Blicken, mit denen Kou 1 taitzow jetzt ihr augenblickliches Geſpräch mit Zoubow begleitete, meinte ſie jetzt auch den Grund dieſer plötz 3 lich entſtandenen Abneigung erkannt zu haben. Kou⸗ . taitzsw ſchien ihr plötzlich auf die entſchiedene und

leidenſchaftliche Neigung, welche ſie für die Wiederauf nahme des Fürſten in den Hofkreiſen an den Tag

gelegt, eiferſüchtig geworden zu ſein!

3 Madame Chevalier hat lange keine neue Rolle auf dem franzöſiſchen Theater, hatte der ihr in der That dankbare Fürſt die Unterhaltung mit ihr fortgeſetzt. Die Poeſie ſelbſt leidet, wenn ſie in Geſtalten, wie die Ihrigen, in denen der Zauber der Schönheit die höchſte Form gefunden hat, ſo wenig eingekleidet wird. Die Franzoſen haben doch Stücke genug geſchrieben, in denen eine Chevalier Alles darſtellen kann, was ſie iſt und zu leiſten vermag, aber Ihr Theater⸗Director

nöthigt uns mit den Berechnungen ſeiner Flickſchneider⸗ Seele eine Hungerkur auf, die uns um ſo mehr pei⸗