Teil eines Werkes 
2. Abtheilung, Czar Paul und sein Volk ; 3. Band (1861)
Entstehung
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ſeine neuen Pläne in Petersburg benutzen zu müſſen glaubte.

Heil unſerer erſten Gönnerin, die wir jetzt hier am Hofe beſitzen! klang der verbindliche und faſt ehr⸗ furchtsvoll geſtammelte Gruß, mit welchem ſich Zoubow der ſeit einigen Wochen in Petersburg allmächtigen Dame jetzt genähert hatte. Die Chevalier war ihm jedoch plötzlich mit einem ſehr zurückhaltenden Ausdruck entgegen getreten, denn der Czar ſchien eben im Be⸗ griff, mit ſeiner Begleitung in dieſen Salon einzutre⸗ ten, und bei der noch immer nicht ganz gewiſſen Hal⸗ tung, welche Fürſt Zoubow ungeachtet ſeiner Wieder⸗ zulaſſung am Hofe bei dem Czaren genoß, glaubte auch die ſchöne Schauſpielerin ihre aufleuchtende und verbindliche Koketterie, von der ihr Geſicht beim erſten Anblick Zoubows erglänzt war, ſogleich wieder ver⸗ ſchwinden laſſen zu müſſen.

Der Czar zögerte indeß noch mit ſeiner Abſicht, ſich dieſer Gruppe zu nähern, da er aus einer plötz⸗ lichen Begegnung mit dem Staatsrath Koutaitzow die Veranlaſſung genommen hatte, an dieſen einige Fragen oder Aufträge zu richten und deshalb an dem Eingang zu dieſem Salon mit ihm ſtehen zu bleiben.

Die reizende Chevalier mochte ſich dabei nicht ganz