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an den Tag legte. Aber dies befeſtigte gerade mein Vertrauen zu der Perſon und dem neuen Schickſal der Lapuchin, denn wenn die Czarin ſich anch mit ihr in einen vertrauten Bund eingelaſſen hätte, wie ſie es mit der Nelidow gethan, ſo würde dem Czaren bald auch dieſe Neigung herzlich verkümmert worden ſein. Die gute Czarin wickelte ſich die Nelidow zuletzt ganz tief in die Familienſippe ein und behandelte ſie wie ihre vertraute Freundin, ſo daß der armen Nelidow darüber ſelbſt angſt und bange geworden ſein mag. Der Czar konnte dieſe endloſe Familienſpritze, die auf ihn gerichtet war, zuletzt nicht mehr aushalten und verwies die Nelidow aus ſeiner Nähe. Eine Gabriele Lapuchin aber durfte er als ſeinen neu aufgegangenen Stern mit um ſo größerem Recht anſchauen, als die Czarin dieſem himmliſchen Stern ſo heftig ſcheltend entgegentrat und Gabrielens Zukunft verbürgte, indem ſie ſich derſelben entgegenſetzte! Aber Gabriele muß dennoch und recht bald thätig ſein in unſerem Sinne, wenn ſie den wahren Höhepunkt ihrer Stellung ge⸗ winnen will!— In dieſem Augenblick vernahm man plötzlich nahende Schritte, und Besborodko ſchien mit großem
Intereſſe ſeinen in dem äußeren Corridor eiligſt


