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hatte, der Trieb gar nicht zu verkennen, damit den ſelben Schnitt und dieſelbe Manier einzuhalten, wie man ſie bis jetzt nur bei dem Czaren ſelbſt in Peters burg bemerkt hatte.—
In dieſem Augenblick ließ ſich ein kleines Geräuſch in der Nähe des Fürſten Besborodko vernehmen, er blickte ſich raſch um und eine junge Dame von großer Jugend und Schönheit, die ſchon ſeit einiger Zeit hinter ihm geſtanden zu haben ſchien, trat hervor unt begrüßte ihn in ſehr angelegentlicher und lebhafter Weiſe, aber zugleich mit einem beſonderen Ausdruck, der eine heftige Unruhe und Beſorgtheit, in der ſie ſich befand, an den Tag zu legen ſchien.
Ah, das Fräulein Gabriele Lapuchin? rief Besbo rodko mit einem ebenſo heitern als wichtigen und be deutungsvollen Ton der jungen Dame entgegen. Sie, die jetzt der Ausfluß aller Gnaden in Petersburg iſt, und wo ſie auftritt, herrſcht und ſiegt, erſcheint hier ſo zufällig und gelegentlich vor mir, als wenn ſie mir die Ehre erzeigen wollte, mich um Etwas zu bitten, was doch gegen den armen, von Ihrer Gunſt abhän gigen Besborodko nur eine ſpöttiſche Ausflatterung Ihrer himmliſchen Laune und Ihres ſtets ſo heitern und gnadenvollen Seelenübermuths ſein könnte!


