Teil eines Werkes 
2. Abtheilung, Czar Paul und sein Volk ; 1. Band (1861)
Entstehung
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die ſtrahlendſte und luſtigſte Heiterkeit auf ihr Geſicht zurückrief. Dann war Fürſt Neswitsky in ſteifer mi⸗ litairiſcher Dienſthaltung zu dem Großfürſten heran⸗ getreten und hatte, die Hand feierlich an ſeinen Hut legend, mit einem ſehr ernſthaften und bekümmerten Geſicht einen Bericht zu erſtatten begonnen, der den Großfürſten im höchſten Grade zu beſchäftigen und aufzuregen ſchien.

Halten Euere Kaiſerliche Hoheit zu Gnaden, ſagte Neswitsky ängſtlich, aber man ſieht immer noch keinen Feind auf unſere Feſtung heranſtürmen. Auf drei Meilen in der Runde iſt kein Feind zu erblicken, was ich als der von Euerer Kaiſerlichen Hoheit heut hier eingeſetzte Feſtungs⸗Commandant pflichtſchuldigſt zu rapportiren komme. Der General Meliſſino und die Herren Araktſcheief und Ratikow ſind mir ſchon zu Leibe gegangen und verlangen von mir heftigſt und dringlichſt, daß ich ihnen einen Feind ſchaffen ſoll, denn auch dieſe Herren vermögen einen ſolchen nir gends zu erblicken. Sie haben ſich die größte Mühe gegeben, und nach den Befehlen Euerer Kaiſerlichen Hoheit das Schloß in den wirkſamſten und kräftigſten Vertheidigungszuſtand geſetzt. Und nun ſehen ſie keinen Feind, wer kann es ihnen verdenken, daß ſie darüber