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war ein guter, braver Mann, und er erwies mir völ Freundſchaft, als ich an ſeinem Hofe in Verſailles bei ihm war. Aber darum ging er auch auf eine ſo jäm— merliche Weiſe zu Grunde, weil er ein guter, braver Mann geweſen, denn wer unter lauter Canaillen ein guter braver Mann iſt, der iſt der eigentliche Ver— brecher, und kann in der That auch viel Schlimmes anrichten. Wenn ihn die Canaillen eines Tages vor den Kopf ſchlagen, ſo kommen ſie ſich dabei ſelbſt noch als Biedermänner vor, das iſt ganz natürlich. Das ſind die Herren Jacobiner, welche der Krater der franzöſiſchen Revolution zuerſt über die Welt ausge⸗ ſpieen hat. Der gute brave Mann auf dem Thron, der iſt der eigentliche Vater der Jacobiner, ſie werden zum Vatermörder an ihm und ſchlagen ihn todt, weil ſie die einzigen ehrlichen Leute in der Welt ſein wollen. Das iſt dieſen verhaßten Franzoſen ſchon recht, daß ſie mit all ihrem Hochmuth und eitlem Weſen in dieſe Pfütze gerathen ſind. Ich habe wahrlich meine Scha⸗ denfreude an ihnen, denn ſie ſchimpften mich meiner Häßlichkeit wegen aus, vermuthlich weil ſie mich auch für einen guten braven Mann gehalten haben. Aber die Herren Franzoſen werden ſich in mir geirrt haben, ſie ſollen ihren böſen Mann an mir finden, und wahr—


