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mur für eine Anſtalt hielt, um ſich zu vergnügen und luſtig zu machen. Ein ordentlicher Thron, wenn er behauptet werden ſoll, darf nur eine Strafanſtalt ſein für die, welche ihn beſitzen, und für die, welche ihm gehorchen!
Oh, entgegnete Maria Feodorowna, indem ſie ſich ſehnſüchtig und aufathmend dem Sonnenſtrahl ent⸗ gegenſtreckte, der eben aus den Wolken herniederblitzte und mit einem purpurnen wonnigen Licht ihr mildes, wehmüthig reſignirtes Geſicht beleuchtete: oh, ich be dauere ſie doch ſehr, die arme Königin Maria An⸗ toinette, die ſo ſchön war, wie ein Engel des Himmels und die unter den Händen des Pöbels und ſeiner Henker ihr Leben laſſen mußte! Und der arme gute König Ludwig dazu, wer kann ſeiner ohne Thränen gedenken, und wer hat jetzt noch Thränen übrig für ein anderes Ereigniß? Ich habe faſt Alles dadurch verloren, ſelbſt den Genuß meiner Träume, denn meine Träume, die ſonſt ſo ſchön waren, haben ſich ſeitdem in lauter Schreckbilder verwandelt, die mich von der Zukunft das Fürchterlichſte erwarten laſſen!
Sie haben Recht, Großfürſtin, erwiederte Paul, indem er mit einem zornflammenden wüthenden Geſicht
aus ſeinem Hinſtarren ſich emporrichtete. Der König


