Teil eines Werkes 
2. Abtheilung, Czar Paul und sein Volk ; 1. Band (1861)
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einem finſtern, ausdrucksloſen Geſicht an. Maria Feodorowna aber ſagte, ſich innig an ihn ſchmiegend: Der Großfürſt kann ganz unbeſorgt um mich ſein. Ich werde Alles aushalten, was eine gute Soldaten⸗ frau nur immer aushalten kann. Wenn ich ſo recht von Herzen zuſammenſchauern muß, ſo komme ich mir wie Soldatenliebchen im Bivouac vor und ich danke recht herzlich für die Gnade, daß ich Alles mitmachen darf! Aber nur gegen den anhaltenden Regen bin ich ſtets ſehr empfindlich geweſen. Wiſſen Sie noch, Großfürſt, als wir damals in Paris waren, wie ich von dem entſetzlichen, acht Tage und Nächte hinter⸗ einander fallenden Regen litt.

Ja, entgegnete der Groffürſt nachſinnend und ſie zweifelhaft von der Seite anblickend, in Paris giebt es ſehr viel ſchlechtes Wetter, und das iſt die gerechte Behandlung für ein ſo nichtswürdiges Volk, wie ich es dort kennen gelernt habe. In der That, ich kann nur noch mit dem größten Abſcheu an die Franzoſen zurückdenken. Es iſt ein Volk, das vor keinem Men⸗ ſchen Reſpect und Achtung in ſich trägt, und nach Dem, was mir dort auf der Straße begegnete, konnte es mich nicht überraſchen, daß die ſchlimme Peſt dort ausbrach, welche ſeitdem unter dem Namen der Re⸗