Teil eines Werkes 
2. Abtheilung, Czar Paul und sein Volk ; 1. Band (1861)
Entstehung
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volution ihre Geißel geſchwungen hat und deren ver⸗ derbliche giftige Einflüſſe durch ganz Europa gehen werden.

Der Großfürſt hatte ſich jetzt auf ein vorſpringen⸗ des Gemäuer geſetzt und verſank nach ſeiner Art in ein träumeriſches Hinſtarren. Er ſaß der Großfürſtin jetzt faſt zu Füßen, denn ſie war hoch aufrecht neben ihm ſtehen geblieben und ſtreifte die vom Regen faſt verwaſchene Fahne wieder von ihrer Schulter her unter, um von Neuem, ſo gut es noch gehen wollte, ſie an der Stange aufzurollen. Sie wollte dem Groß⸗ fürſten damit ihren Pflichteifer beweiſen und ſtellte ſich ihm nun, mit der ſtolzen, ſchwungvollen Gebärde einer Kriegsgöttin, die Fahne in der Hand erhebend und zu dem Schloßhof hinunterſchwenkend, gegenüber.

Die Regengüſſe hatten noch keinen Augenblick nach⸗ gelaſſen.

Paul ſchien kaum mehr ſeine Aufmerkfamkeit auf die Grofßfürſtin gerichtet zu haben. Er ſann und grübelte vor ſich hin und ſagte dann mit einer zucken⸗ den Gebärde: Das, was mir auf dem Boulevard Saint⸗Denis in Paris begegnet iſt, werde ich wahrlich nie vergeſſen. Sie, Groffürſtin, litten doch nur von dem abſcheulichen Regen, der, während unſeres Aufent⸗