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Augenblicken hatte er ſie nicht mehr daſelbſt bemerkt, obwohl er noch vor Kurzem zu ſeiner großen Zufrie⸗ denheit ſie dort, die Fahne in ihrer Hand ſchwingend, im Vordergrunde geſehen und ſich, faſt wider ſeinen Willen, hatte geſtehen müſſen, daß ſie ſich von oben herab prächtig ausnahm und durch ihren wunderbaren Anblick eine wahre Begeiſterung in allen ſeinen Co— lonnen erweckt hatte.
Er mußte ſehen, warum Maria Feodorowna jetzt plötzlich ſeinen Befehlen ungehorſam geworden war, und ſchon begann ſich ein heftiger Aerger auf der dunkelroth gewordenen Stirn des Großfürſten zu malen. Er ſtieg von der vilainen Creatur ab und rannte ſpornſtreichs zu der Treppe, welche zu dem alten Thurm hinaufführte.
Maria Feodorowna, die ſich ermattet gefühlt und ihre ſchreckliche Lage nicht mehr aushalten konnte, hatte ſich einen Augenblick in den Hintergrund des Thurmes zurückgeflüchtet und lehnte halb ohnmächtig an einer verfallenen Hinterwand, indem ſie geſucht, in einem Loch des Gemäuers ihre ganz durchnäßte Geſtalt zu bergen. Die Fahne hatte ſie ſich um die Schulter geſchlungen und ſich darin einzuhüllen verſucht, indem es ihr, obwohl die Fahne ebenfalls naß war, doch


