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noch vielleicht in einer Ecke des alten Gemäuers, wenn ſie ſich dort verkriechen könnte, einen Schutz gegen das raſende Unwetter zu finden, als ihr Paul jetzt eine Fahne in die Hand ſteckte und ihr ungemein herriſch und trotzig befahl, mit derſelben bis an den äußerſten Rand des Thurmes hervorzutreten und un verwandt dort ſtehen bleibend, die Fahne unaufhörlich zu ſchwingen und hochzuhalten, um damit in weiter Ferne als leuchtendes Angriffsziel geſehen werden zu können.
Er fügte dann, in ſeiner Weiſe verbindlich, aber doch mit ſehr rauhem und hartem Ton hinzu: Dieſe Poſition wird uneinnehmbar, wenn die Großfürſtin von Rußland ſie mit ihrer Perſon bezeichnet, und auf der andern Seite ſoll unſere Gegner der Teufel holen, wenn ſie nicht durch dies hohe und herrliche Ziel, das ihrem Angriff in der Perſon der Grofßfürſtin geſetzt iſt, ſich angefeuert fühlen, alle ihte Kräfte aufzubieten, und das Glänzendſte zu leiſten, was die militairiſche Belagerungskunſt vermag. Denn es ſoll heut gezeigt werden, wie weit die kleine Armee des Groffürſten in ihrer Ausbildung gediehen, und ob ſie ſchon einen großen wichtigen Platz zu belagern und zu vertheidigen verſteht! Dazu muß Jedermann heut, ſelbſt mit Auf
Th. Mundt, Czar Paul. 2. Abthl. I 16


