v
240
gar nicht antwortete, indem er gleichzeitig ſeine Schritte mehr und mehr beſchleunigte.
Maria Feodorowna legte jetzt unaufgefordert ihren Arm in den ſeinigen, und ſich feſt auf ihn ſtützend, nöthigte ſie ihn dadurch, ſie zu führen, weil ſie ſich bereits durch das tobende Unwetter, dem er ſie aus⸗ ſetzte, und die immer ſtärkere Eile ſeiner Schritte, denen ſie folgen mußte, ermattet und unterſtützungs⸗ bedürftig fühlte.
Jetzt waren ſie bei der alten Schloßruine ange⸗ langt, und Paul, nachdem er ſeine Soldaten zuerſt in dem Schloßhofe verſammelt, ſie gemuſtert und ihnen die erſten Verhaltungsbefehle zu ihrer Aufſtellung er⸗ theilt hatte, nahm die Großfürſtin jetzt bei der Hand und nöthigte ſie, die enge, wackelige, kaum noch halt⸗ bare Treppe hinaufzuſteigen, auf welcher man in den verfallenen, oben und von allen Seiten offenen Thurm gelangte.
Maria Feodorowna ſchauderte doch jetzt heftig zu⸗
ſammen, als ſie ihre Lage überblickte, in der ſie muth⸗ maßlich mehrere Stunden würde ausharren müſſen. Der Thurm gewährte den Regen und den Stürmen von allen Seiten ungehinderten Zugang, und die Großfürſtin mußte um ſo mehr daran verzweifeln,
bon


