Teil eines Werkes 
2. Abtheilung, Czar Paul und sein Volk ; 1. Band (1861)
Entstehung
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dieſer Mittheilung plötzlich auf eine fürchterliche Weiſe verändert. Auf ſeiner Stirn war eine hohe Zornader angeſchwollen, ſein Geſicht begann einen dunkelfarbigen, grünlichen Schimmer anzunehmen. Es überfiel ihn ein Zittern, welches gewöhnlich der Vorbote heftiger Stürme bei dem Großfürſten war.

Und Jwan Paulowitſch iſt doch ſonſt nicht taub, wenn er irgendwo zwitſchern hört, bemerkte der Groß⸗ fürſt mit einer rauhen Stimme vor ſich hin. Was zwitſchern ſie denn, Jwan Paulowitſch Koutaitzow?

Freilich, entgegnete Jwan mit einer verſchmitzten Gebärde, ich höre, wo ich etwas hören kann, aber ich höre nur mit dem Ohr des Herrn, damit dieſer er⸗ fahre, was die Vögel ſingen, die er auf ſeinem Eich⸗ baum beherbergt!

Und was hörteſt Du mit dem Ohr des Herrn? fragte Paul raſch und begierig.

Es ſind gute Leute, verſetzte Jwan Paulowitſch, es war gar nichts Schlimmes, worüber ſie ſich unter⸗ redeten. Die Großfürſtin ſaß auf dem Sopha und erzählte, ſie ſah aus, als wenn ſie auf einem Throne ſäße und Gnaden ſpendete. Der Fürſt Kourakin ſaß ihr in ziemlicher Entfernung auf einem Stuhl gegen⸗ über, und wahrhaftig, man müßte ein ſchlechter Kerl

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