Teil eines Werkes 
2. Abtheilung, Czar Paul und sein Volk ; 1. Band (1861)
Entstehung
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der Politik des Fürſten Potemkin bedeute. Die Czarin wird ſich jetzt in Mohilew mit dem Kaiſer Joſeph verabreden, ungeſäumt auf die Türken loszuſchlagen und die Beute des Kampfes zwiſchen Oeſterreich und Rußland zu theilen.

Wahyrlich, rief jetzt der Großfürſt mit einiger Ver⸗ wunderung und Ueberraſchung, mein Kammerdiener iſt beſſer in der Politik Rußlands unterrichtet, als der Großfürſt von Rußland ſelbſt! Aber ich weiß auch, daß Iwan Paulowitſch eigentlich zu den Liberalen ge⸗ hört, und ich gönne es dieſer Partei, daß ſie nun auch einen verdorbenen Muſelmann zu ihrer Gilde zählt. Aber ich erſuche dieſe Herren blos, daß ſie nicht irgend eine Hoffnung auf mich ſetzen wollen. Ich paſſe ganz und gar nicht dazu, ich bin immer noch der gehorſamſte Unterthan der Czarin und finde meinen einzigen Ehr geiz darin, es zu ſein und zu bleiben. Denn dieſe infame Welt wird eine Cloake, wenn der Gehorſam darin aufhört. Darum liebe ich Dich nicht weniger als ſonſt, mein Jwan Paulowitſch Koutaitzw. Ich liebe Dich, weil ich weiß, daß Du mir gut biſt, und weil mir Deine Augen täglich eine Anhänglichkeit ver⸗ ſichern, die ich, auf Ehre, nicht gering achte. Aber bleibe mir auch ſo froh und luſtig, wie Du es immer

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